BSV Grün-Weiß Friedrichshain – SK Markranstädt - Nächster Dämpfer

2.Bundesliga Ost (Männer) - 6.Spieltag

Nach der doch recht schwachen Leistung in der Vorwoche in Zwickau, wollten unsere Männer am Samstag gegen die „Kobras“ von Markranstädt endlich den ersten Sieg einfahren. Allen war klar, dass dafür auch eine echte Leistungssteigerung her musste und so begann man, auch mit leicht veränderter Aufstellung das Spiel gegen Markranstädt.

Stefan und Dennis bekamen es hierbei mit Sebastian Hartmann und Marcus Bösewetter zu tun.

Stefan und Hartmann lieferten sich ein hochklassiges Duell auf Augenhöhe, bei dem kaum einer Schwächen offenbarte. Während Hartmann sich mit 176 und 162 die ersten beiden Bahnen sichern konnte, gewann Stefan in einem sehr konstantem Spiel die zweiten 60 Wurf. Leider reichte es nicht mehr ganz, um die zuvor verlorenen Kegel wieder aufzuholen, so dass der Mannschaftspunkt bei 623:634 an die Gäste ging.

Im Parallelduell zwischen Dennis und Marcus Bösewetter erwischte „Schulli“ einen goldenen Tag. Erst ein sagenhafter Start mit 168 Holz, der 30 Kegel Vorsprung bedeutete, dann der Konter von Bösewetter mit 181 Holz, der den Vorsprung wieder egalisierte. Doch Dennis war an diesem Tag nicht in der Stimmung, das Duell herzugeben. Mit konstanten Wurfserien in die Gasse erspielte er nach dem Seitenwechsel 174 und 148 Holz, was zugleich eine neue persönliche Bestleistung von 643 Holz bedeutete. Damit konnte der den Mannschaftspunkt gegen Bösewetter (616) bei 3:1 Sätzen gewinnen und verschaffte uns einen leichten Holzvorteil von +16 Holz.

Im zweiten Durchgang dann Jens und Marcel gegen Felix Wagner und Michael Hahn. Jens spielte dabei ein solides Spiel und hatte lediglich auf der zweiten Bahn einen leichten Durchhänger. Dennoch war Wagner am Ende zu konstant und konnte die wenigen offenbarten Schwächen zum 3:1 Sieg für Markranstädt nutzen, bei einem Gesamtergebnis von 610:644 Holz stellte er gleichzeitig den Tagesbestwert auf.

Ein ähnliches Bild gab es bei Marcel zu sehen, der ebenfalls drei sehr gute und eine schwächere Bahn spielte. Sein Gegenspieler Michael Hahn nutzte zwar die schwache dritte Bahn von Marcel zum Satzgewinn aus, hatte auf den anderen drei Bahnen aber teils recht deutlich das Nachsehen. Somit endete Dieses Duell mit 3:1 für den BSV bei 606:583 Holz.

Damit wurde ein Novum geschaffen, denn das gleich die ersten vier Friedrichshainer Spieler alle die 600er Marke knacken, gab es bisher noch nicht. Und auch der Holzvorsprung konnte verteidigt werden, auch wenn es nur noch 9 Holz waren.

Somit war die Aufgabe von Clemens und Christoph im letzten Durchgang klar: mindestens einen Mannschaftspunkt ergattern und die Gesamtholz im Plus belassen.

Doch dieses Vorhaben scheiterte an den starken Gästen Veit Tänzer und Lars Parpart.

Auf den ersten beiden Bahnen konnten beide Friedrichshainer Spieler das Geschehen noch offen halten, so dass die Spielentscheidung auf die letzten 60 Wurf vertagt wurden. Zwischen Clemens und Tänzer stand es 1:1 und -2 Holz und bei Christoph ebenfalls 1:1 bei -8 Holz.

Zwar konnten sich beide Grün-Weißen nochmals steigern, doch insbesondere gegen die 170 und 181 von Tänzer waren sie dann doch machtlos. Das Duell zwischen Clemens und Veit Tänzer endete somit 3:1 für den Gast bei 592 zu 643 Holz, Christoph spielte gegen Parpart 2:2 mit 562 zu 574 Holz.

Somit steht auf der einen Seite eine erneute Mannschaftsbestleistung von 3636, doch auf der anderen Seite haben die Gäste eben mit 3694 Holz ein paar Kegel mehr umgeworfen und gewinnen folgerichtig mit 6:2 Punkten. Will man das Positive mitnehmen, sieht man auf der einen Seite eine doch recht geschlossene Mannschaftsleistung und die Entwicklung. Denn unsere Männer begreifen die doch noch neue Anlage immer besser. Auf der anderen Seite ist es dann natürlich umso ärgerlicher, wenn nichts zählbares zuhause behalten werden kann. Dennoch wird man nicht aufstecken und weiter fighten, schließlich ist die Saison noch lang und noch längst nichts entschieden!

Am nächsten Wochenende geht es dann ins sächsische Freital zum anderen Aufsteiger. Die Freitaler konnten einen deutlich besseren Start als wir hinlegen und zum Beispiel auf heimischer Anlage gegen die Geiseltaler Wölfe gewinnen. Somit hatten Sie mit 6:4 Punkten einen gelungenen Saisonstart. Die Garanten dafür sind insbesondere Michael Kubitz und der tschechische Nationalspieler Miroslav Jelinek, die Woche um Woche mit super Ergebnissen auftrumpfen können. Im Aufstiegsspiel im Mai auf neutraler Bahn in Senftenberg konnten wir zumindest im ersten Spiel gleichwertig auftreten, so dass dieses Spiel keinesfalls verloren ist bevor es begann. Auch wenn die Tabelle einen eindeutigen Favoriten festlegt.

Der Liveticker wird dann am Samstag für 13:00 Uhr hier wieder veröffentlicht und falls es einen Livestream gibt, bekommt ihr den Link dafür hier ebenfalls!

Bleibt uns gewogen,

KEGEL & GESOCKS

Clemens Potratz