Zechin spielt unentschieden in Friedrichshain

Verbandsliga (Männer) - 14.Spieltag

Das neue Jahr beginnt für die Oderbrucher Verbandsligakegler der SG Zechin mit einem Remis beim heimstarken BSV Grün-Weiß Friedrichshain (SPN). Mit diesem 4:4 nach Mannschaftspunkten bei einem Stand von 3080:3091 Holz sind die Greens nochmal mit einem blauen Auge davongekommen, da die Gastgeber nicht ihr volles Potenzial ausschöpften. Dank der höheren Gesamtholz, war ein Punktgewinn in der Ferne möglich.

Der Auftakt lief für den BSV ganz nach seinen Erwartungen, da beide Duelle gewonnen und ein Plus von 19 Kegel erzielt wurden. Beginnend mit Sven Blechstein (510) und Marco Maruschke (524) gelang es Zechins Startduo aus Steffen Paulus (499) sowie Thomas Buchholz (516), wenn auch knapp, in Schach zu halten. Für die Oderbrucher galt es nun im zweiten Durchgang die Wende einzuläuten. Mit diesem Vorsatz startete die Mittelachse aus Karsten Trabs (530) und Karsten Glatzer (522) äußerst erfolgsversprechend. Besonders Trabs konnte seinen Gegner Christoph Scholta (467) zu jeder Zeit übertrumpfen und gewann den ersten Mannschaftspunkt der Greens mit einem deutlichen 4:0 nach Satzpunkten.  Indes musste sich Glatzer einen zunehmend stärker werdenden Marcel Schminke (532) schlussendlich geschlagen geben. Dennoch lagen die Zechiner nunmehr mit 34 Holz in Führung, aber in den Duellen lag man mit 3:1 hinten.

Der letzte Durchgang sollte die Entscheidung herbeiführen. Der Ausgang der Partie war, wie so oft, in jeder erdenklichen Variante möglich. Das Schlusspaar aus Marco Specht (490) und Andy Seidemann (534) hatten gegen BSV-Akteure Silvio Kurtz (481) sowie Stefan Mitrenga (566) ihre Schwierigkeiten. Für Specht sollte es diesmal ein harter Kampf mit der Bahnanlage werden. Trotzdem schaffte er es sich am Ende mit den letzten Würfen abzusetzen, um einen wichtigen Zähler gegen Kurtz zu verbuchen. Nun hieß es für Seidemann, die übrigen Kegel zu verteidigen, um ein Remis zu verwirklichen. Denn kein Weg führte an Mitrenga vorbei, der mit Abstand die beste Leistung der Partie erspielte. Letztendlich verblieben elf Holz auf der Habenseite der Oderbrucher, die den Punktgewinn perfekt machten. Kapitän Robert Lehmpfuhl gab sich dennoch kritisch: "Normalerweise fühlt sich ein Remis gegen einen schweren Gegner auf einer anspruchsvollen Bahnanlage immer als Sieg an. Diesmal jedoch, können wir mit unserer sportlichen Vorstellung nicht zufrieden sein. Wir haben viele Chancen liegen gelassen und können uns glücklich schätzen, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind!"     

Karsten Glatzer