Falkenberg mit gelungenem Rückrundenstart in Lauchhammer

Landesklasse Männer Staffel 2 - 8.Spieltag

KV Lauchhammer 3. gegen ESV Lok Falkenberg 1.  2,5 : 5,5 MP ( 2900 Kegel : 2920 Kegel)

Um nicht in den Abstiegsstrudel zu gelangen, mussten die Falkenberger auch Auswärts punkten, was ihnen am Ende auch gelang. Der Lok Sechser um Kapitän René Schulze gewinnt in einem äußerst spannenden Spiel aufgrund der besseren Gesamtkegelzahl ihr erstes Rückrundenspiel.

Spielverlauf:

In einem ausgeglichenen ersten Durchgang konnte keiner der beiden Mannschaften sich einen beruhigenden Vorsprung erkämpfen. Nachdem der Ersatzspieler von Falkenberg Marco Schmidt mit 452 Kegel und vier verlorenen Sätzen gegenüber seinen Gegenspieler Nico Bortz (517 Kegel) klar das Nachsehen hatte, machte es sein Mannschaftskamerad Christian Lehmann als am Ende Tagesbester mit 518 Kegel deutlich besser und besiegte seinen Gegenüber Hagen Förster (465 Kegel) in drei Sätzen und holte somit den wichtigen Mannschaftspunkt. Der Gastgeber ging mit 3:1 MP und 12 Kegel Vorsprung erst einmal in Führung. Die Falkenberger mussten nun im 2. Durchgang mit Peter Kohn (495 Kegel, 2 SP, 05,MP) und Max Schmidt (489 Kegel, 1 SP, 0 MP) am Gegner dran bleiben um die Chance auf einen eventuellen Sieg zu bewahren. Doch der Start verlief für beide nicht optimal, sie verloren ihren 1.Satz ziemlich deutlich. Mittlerweile erhöhten die Gastgeber mit Tobias Niejaki (506 Kegel, 3 SP, 1 MP) und Manfred Hauke (495 Kegel, 2 SP, 0,5 MP) auch ihren Gesamtkegelvorsprung um weitere 21 Kegel. Nur gut, dass Kohn seinen Gegner in Hälfte zwei besser im Griff bekam und am ende wenigstens noch ein Unentschieden erkämpfte.

Vor dem Finaldurchgang stand an der Anzeigetafel 4,5:1,5 und 39 Kegel Vorsprung für die Gastgeber. Die Frage stand im Raum, werden Fabian Zurawski (459 Kegel, 2,5 SP, 1 MP) und René Schulze (507 Kegel, 3 SP, 1 MP) diesen Rückstand noch aufholen können? Dazu mussten aber beide ihren Mannschaftspunkt holen und den Gesamtkegelrückstand wegmachen. Nach dem 1.Satz sah es so aus, als würde dieses Unterfangen nicht gelingen und der Gastgeber sah schon aus wie der klare Sieger. Doch rechtzeitig zum 2.Satz erwachten die Falkenberger und gewannen beide ihren ersten Satz und auch den Gesamtkegelrückstand konnten sie auf 29 Kegel reduzieren. In Hälfte zwei des Finaldurchganges lieferten sich beide Mannschaften ein Kopf an Kopf Rennen. Erst auf der letzten Bahn war es besonders den Mannschaftskapitän zu verdanken, dass er die Schwäche seines Gegners Marco Niejaki (468 Kegel, 1 SP, 0 MP) ausnutzte und am Ende nicht nur den Mannschaftspunkt sich holte sondern auch den Kegelrückstand in einem 20 Kegelvorsprung ummünzte. Zum endgültigen Sieg trug auch Fabian bei, der seine Kontrahenten Reiner Niemann/Günter Kurz (449 Kegel, 1,5 SP, 0 MP) besiegen konnte und somit den wichtigen Mannschaftspunkt (MP) einfuhr.

Dieter Bäckta